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KVP statt Anpassungsdruck


Umsatzhilfe

Die Mehrheit der kleinen und mittelständischen Unternehmen verfolgt das Ziel, ihre Arbeitsprozesse in der Produktion um jährlich 3-5 % zu rationalisieren. Schließlich geht es ihnen darum, Wettbewerbsvorteile zu wahren bzw. auszubauen, das Unternehmen profitabel zu gestalten und Arbeitsplätze zu erhalten. Doch wie kann ihnen das konkret gelingen? Zuerst einmal gilt es, die Organisationsabläufe entlang der Wertschöpfungskette unter die Lupe zu nehmen. In diesem Zusammenhang hat sich der Aufbau eines „kontinuierlichen Verbesserungsprozesses“ (KVP) bewährt. Sie entspricht dem japanischen „Kaizen“ und ist die „Philosophie der ewigen Veränderung und Flexibilität, um auf die Veränderung der Umwelt zu reagieren“. Man kann KVP auch als „ständige Verbesserung in kleinen Schritten unter Einbeziehung aller Mitarbeiter“ bezeichnen, die letztendlich auf die Dimensionen Zeit, Qualität und Kosten abzielen.

Weniger philosophisch betrachtet bedeutet dies: Um wettbewerbsfähig und kosteneffizient arbeiten zu können, müssen Unternehmen

  • Ursachenanalyse betreiben
  • sich kritisch mit ihren Prozessen, Planungsverfahren und Arbeitsvorbereitungen auseinandersetzen
  • die Auftragsdurchlaufzeiten überprüfen
  • den Nachschub und damit die Disposition auf die zukünftigen Bedarfe ausrichten
  • die Nachverfolgbarkeit der Ware über die Fertigungsstufen gewährleisten
  • Verschwendung vermeiden
  • und – last but not least – ihre Flexibilität und ihr Wachstum nachhaltig sichern!

Stimmen die Anreize und die innere Haltung der Mitarbeiter, so werden die KVP Ziele zum Selbstläufer.


Beitrag verfasst am von Hermann Mehring


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