Sie befinden sich hier: SCM concept » Willkommen » Die 8D-Methode

Die 8D-Methode

Kundenreklamationen als Basis für nachhaltige Verbesserungen nutzen.


Bei der Optimierung Kunden-Lieferantenbeziehungen in Unternehmen werden Problemlösungen oft von einem sogenannten „Silodenken“ behindert. Jede Abteilung macht einen guten Job, aber wichtige Informationen oder Ergebnisse werden nicht abgestimmt. So finden Sie keine betriebsbesten Lösungen, die aufgetretenen Fehler beheben Sie nicht und Sie bleiben auf unnötigen Kosten sitzen.

Damit dies nicht geschieht und Fehler in eine ständige Verbesserung von Produkten, Prozessen sowie organisatorischen Abläufen überführt werden, hat sich der Einsatz der 8D-Methode bewährt. Durch ihre Anwendung werden Ursachen identifiziert und Lösungen von einem Team aller beteiligten Abteilungen erarbeitet - so werden Abteilungs-Egoismen ausgeschaltet und Fehler positiv genutzt. 

Die wesentlichen Merkmale der 8D-Methode sind:

  • Sie betrachten aller Probleme und Prozesse aus der Kundenperspektive
  • Sie gehen systematisch und schrittweise Vorgehensweise bei der Problemlösung vor
  • Sie bereiten Informationen und Daten  strukturiert auf und dokumentieren sie
  • Sie nutzen aktiv das Wissen der Fachleute aller beteiligten Abteilungen
  • Alle Maßnahmen werden zentral koordiniert und konsequent gesteuert
  • Sie erhalten durch Kennzahlenanalyse und systematisches Feed-Back eine effektive Erfolgskontrolle

Alle Maßnahmen werden in acht obligatorischen Prozessschritten systematisch erarbeitet:

Die 8D-Methode wird zur nachhaltigen Beseitigung von Fehlern und zur Verbesserung von Kernprozessen eingesetzt. Damit verbunden ist oft eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres von Unternehmens sowie eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit- etwa bei der Bearbeitung von Reklamationen oder Retouren.

Langfristig kann sich im Unternehmen die Anwendung der 8D-Methode zu einem KVP-Prozess entwickeln. Für Mitarbeiter wird es so zur Selbstverständlichkeit, das Auftreten eines Fehlers als Chance für eine nachhaltige Verbesserung zu nutzen. Das Silodenken verschwindet zugunsten einer größeren Selbstverantwortlichkeit.


Beitrag verfasst am von Jens Karkuth


Zurück